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Oberflächenbehandlung von Wandelementen


Unsere Wandelemente verfügen über eine ebene Oberfläche, die einen guten Untergrund für die zu erbringenden Malerarbeiten bietet.


Allgemein: Die Wandelemente bestehen aus zementgebundenen Baustoffen. Beim Austrocknen der

Wände schwinden diese. Dieser Vorgang ist bei allen zementgebundenen Baustoffen zu beachten,

sowohl bei Betonwänden wie auch bei Mauerwerk. Im Gegensatz zum Mauerwerk, welches

meistens verputzt wird (dadurch keine Risse sichtbar), müssen unsere Wände wegen der ebenen

Oberfläche nicht mehr verputzt werden. Man sollte zur Vermeidung von sichtbaren Schwindrissen

auf der malerseitig fertig gestellten Wand unbedingt die folgenden Hinweise beachten!


1.) Bei Beginn der Oberflächenbehandlung sollten max. 4 Gewichtsprozente an Feuchtigkeit in

den Wandelementen enthalten sein.


2.) Die Wandoberfläche wird durch Abbürsten oder mit Druckluft gereinigt. Hierbei lösen sich

Baustaub und lose Teilchen, welche die Oberflächenbehandlung behindern.


3.) Schwindrisse entstehen fast immer an den schwächsten Wandstellen. Diese sind alle Element-

stöße und Eckverbindungen der Wände, sowie Sturzbereiche und Wandbereiche in denen

ELT – Leerrohre eingebracht wurden. Diese Wandbereiche müssen mit einem Armierungs-

gewebe aus Glasfaser überklebt werden. Das Armierungsgewebe sollte an den Stößen und

Eckverbindungen > 20 cm/Seite überlappen. Der Untergrund der Wand muss zuvor mit einer

lösemittelhaltigen Grundierung behandelt werden. Danach kann das Gewebe mit entsprechen-

dem Spezial – Armierungsklebstoff aufgebracht werden.


4.) Nachdem die Vorbehandlung abgeschlossen ist, wird das Armierungsgewebe sowie evtl. Un-

ebenheiten und Beschädigungen der Wände mit einer Spachtelmasse verspachtelt. Achtung: In

Feuchträumen ist die Behandlung mit einer lösungsmittelhaltigen Grundierung notwendig.


5.) Unsere Wandelemente müssen ganz oder teilweise verspachtelt werden. Bei Wänden mit

haufwerksporigem Gefüge empfiehlt sich, durch die offene Struktur der Wände, eine 2-fache

Verspachtelung. Zuerst eine punktuelle Vorspachtelung an den gröberen Stellen und danach

eine flächendeckende Verspachtelung der ganzen Wand. Bei Wänden mit gefügedichter Ober-

fläche reicht meistens eine flächendeckende Verspachtelung der gesamten Wand. Dieses muss

jedoch immer im Einzelfall durch den Malerbetrieb geprüft werden.


6.) Vor dem Tapezieren sollten die Wände mit einer Makulatur (Haftgrund) grundiert werden.


7.) Wenn die Wände, wie es heutzutage oftmals praktiziert wird, nicht tapeziert sondern nur ange-

malt werden, ist ein vollflächiges Anbringen von Armierungsgewebe aus Glasfaser erforderlich.

Dieses ist dann flächendeckend in der Oberfläche für die spätere Bemalung eben zu ver-

spachteln.


8.) Wir empfehlen in jedem Fall, vor einer anstehenden Oberflächenbehandlung, die fach-

männische Beratung durch einen Maler – Fachbetrieb.


9.) Achtung: Sollte diese Verfahrensweise nicht eingehalten werden, so kann aus verständlichen

Gründen von blähton · bausysteme plan + bau gmbh keine Gewährleistung für sichtbare

Schwindrisse übernommen werden.


10.) Sollte man die Wandelemente trotz fehlender Erfordernis verputzen wollen, empfiehlt sich hier

die Verwendung eines Feinputzes auf Kalk – Zementbasis.


11.) Bei einer Überprüfung der fertigen Malerarbeiten nach einem und nach 3-5 Jahren kann man

u.U. feststellen, dass kleine Nachbesserungen erforderlich sein können. Der Umfang dieser

Nacharbeiten kann erheblich begrenzt werden, wenn mit der Oberflächenbehandlung erst nach

der Austrocknung unserer Wandelemente begonnen wird.